Übersicht Iscucin

Iscucin Tiliae

Iscucin Tiliae enthält einen Extrakt aus Mistelpflanzen. Die semiparasitisch und epiphytisch wachsende Mistel gehört zu den am häufigsten eingesetzt pflanzlichen Wirkstoffen. Ihr größtes Anwendungsgebiet ist die Krebstherapie, bei der sie zwar keinen Einfluss auf die Überlebensrate hat, aber die Lebensqualität und Stimmung von Krebspatienten verbessert. Je nach dem Wirtsbaum, auf dem die Mistel gewachsen ist, ordnet man ihr unterschiedliche Krebsformen zu.

 

Iscucin Tiliae: Präparate für verschiedene Krebsformen

Die Mistel vom Apfelbaum findet vor allem Anwendung bei gynäkologischen Tumoren wie Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Hingegen wird die Mistel von der Pappel bei Prostata-Krebs eingesetzt. Für Hirntumore ist auf Kiefern gewachsene Mistel angedacht. Bei Lungenkrebs unterscheiden sich die Präparate je nach Abstammung der Krebszellen: Plattenepithel-Karzinome werden mit Mistel von der Eiche, Adenokarzinome mit Mistel von der Linde behandelt. Iscucin Tiliae findet wie Iscucin Salicis (Mistel von der Weide) zusätzlich Anwendung bei Nieren- und Blasen-Krebs. Tumore des Verdauungstraktes (Speiseröhren-, Magen-, Darm-, Enddarm-Krebs) können unterstützend mit Iscucin Abietis (Mistel von der Tanne) behandelt werden. Mistel vom Weißdorn wird allerdings nicht bei Krebserkrankungen, sondern bei Gefäßverkalkungen verabreicht.

 

Wie wird mit Iscucin Präparaten behandelt?

Die Anwendung erfolgt subkutan, darunter versteht man, dass das Präparat unter die Haut gespritzt wird. Vorzugsweise sollte dies von einem Arzt durchgeführt werden. Alternativ können Mistel-Präparate auch direkt in den Krebs gespritzt werden, sofern dies möglich ist. Auch diese Behandlungsmethode sollte von einem Arzt vorgenommen werden. Grundsätzlich wird eine Misteltherapie gut vertragen. Es kann allerdings an der Einstichstelle zu Rötung, Schwellung und Juckreiz kommen. Gelegentlich werden allergische Reaktionen beobachtet. Mehrere Studien zur Misteltherapie konnten allerdings eine Verminderung der Nebenwirkungen der Chemotherapie zeigen.

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